Der Angelverein Rottleberode

 

Seit jeher wurde am Teich Fischerei betrieben.

 

Von 1870 bis etwa 1947/48 war das Fischrecht von dem jeweiligen Besitzer der Grube Flußschacht gepachtet.

Verpächter und Besitzer der Grube waren die Grafen / Fürsten zu Stolberg.

 

Der Teich wurde aller 3 Jahre bis auf einen kleinen Tümpel, welcher sich in der Nähe der Badeanstalt befand, abgelassen.

Der Fischfang erfolgte durch ein Zugnetz, welches in dem verbliebenden Tümpel ausgelegt wurde.

Der Fischzug dauerte zu dieser Zeit etwa 3-4 Tage.

In einer Fischperiode wurden bis 25 Zentner Karpfen, bis 7 Zentner Hechte und einige Zentner Weißfische gefangen.

Diese Fische wurden an die hiesige Bevölkerung verkauft.

Bergleute erhielten diese ermäßigt, die Fischfänger sogar kostenlos.

Weitere Abnehmer waren Fischhändler in Nordhausen oder die jeweiligen Grubenbesitzer.

Nach dem Abfischen wurde der Teich mit 2 jährigen Spiegelkarpfen besetzt.

Von Zeit zu Zeit erfolgte auch der Einsatz von 500 und mehr Aalen.

Hechte hingegen vermehrten sich von selbst. Sie waren die "Gendarmen" des Teiches.

 

Später befanden sich Aufzuchtbecken im westlichen Teil des Teiches.

 

Die Angler von Rottleberode waren bis zur Gründung des DAV am 23.10.1954 in der Ortsgruppe Rottleberode organisiert.

Seit 1989/90 sind wir der "SFV Rottleberode e.V".

 

*Quellen: Geschichtsverein Rottleberode, Franz Zehnpfund Rottleberode